Der Verein für Alte Musik, der im Oktober 2006 in der Pinneberger Landdrostei gegründet wurde, hat sich zur Aufgabe gemacht,
-
die Musik des 15.-18. Jahrhunderts in Norddeutschland vor allem in Hamburg und Schleswig-Holstein zu fördern und zu pflegen,
- auf der Grundlage historischer Aufführungspraxis zu vermitteln,
-
Konzerte als auch Kurse, Workshops und Symposien zu planen und durchzuführen - sowie alte Musikhandschriften mit dem Forschungsschwerpunkt Norddeutschland und Nordeuropa aufzufinden, wissenschaftlich aufzuarbeiten und zu publizieren.

Sind Sie interessiert an einer Mitarbeit oder möchten Sie den Verein unterstützen, dann freuen wir uns auf Sie. Gern schicken wir Ihnen weitere Informationen zu.
 

Simone Eckert (Vorsitzende)

 

 

5. bis 15. November 2009

 
 

Barocker Herbst - Orpheus Britannicus

Henry Purcell und Georg Friedrich Händel
Das 4. Barockfestival in der Drostei


In diesem Jahr widmet sich der inzwischen vierte Barocke Herbst in der Drostei den beiden „englischen“ Komponisten Henry Purcell und Georg Friedrich Händel. Beide wurden mit dem Ehrentitel „Orpheus Britannicus“ gewürdigt. Orpheus wird in der griechischen Mythologie als der beste Sänger und Lied-Komponist seiner Zeit gerühmt, bisweilen gar als Erfinder der Musik bezeichnet. Dieser Hintergrund verdeutlicht, wie viel Ehrerbietung der Titel beinhaltet.

Henry Purcells Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 350. Mal; Georg Friedrich Händel verstarb vor 250 Jahren im Alter von 74 Jahren in London. Die Jubiläen der beiden Komponisten sind für uns Anlass, ihre kammermusikalischen Werke gegenüber zu stellen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten hörbar zu machen, die Entwicklung der englischen Barockmusik aufzuzeigen und einige selten gespielte Meisterwerke dieser Epoche wieder erklingen zu lassen.

Purcell, der vor allem für seine Vokalwerke und Fantasien für Streicher berühmt ist, wird uns ebenso vielgestaltig begegnen wie der Meister der Opern und Oratorien Händel sowie einige ihrer Vorgänger und Zeitgenossen. Eine Vielfalt an Instrumenten und Besetzungen wird in den fünf Konzerten ganz unterschiedliche Klangfarben und Aspekte der Kompositionen zu Gehör bringen. So wird unter anderem Consort-Musik für vier Gamben zu hören sein. Neben der höfischen und kirchlichen wird auch ländliche Musik das Bild der Epoche komplettieren.

Im Rahmenprogramm wird Hans-Georg Kramer eine kurzweilige Einführung in die kompositorische Vielfalt von Purcell und Händel geben. Ferner sind in den Gartensälen von Barockkostümen inspirierte Figurinen zu sehen, die von der Klasse 11a der IGS Thesdorf angefertigt wurden. Sie gewähren einen weiteren Einblick in die Zeit - ebenso wie die barocken Kleider, mit denen einige Gäste die Konzerte besuchen. Freuen Sie sich mit uns auf ein abwechslungsreiches Programm.
 
   

Donnerstag, 5. November, 20.00 Uhr
 

Hamburger Ratsmusik
Music for a while
Zum 350. Geburtstag von Henry Purcell

Werke von Purcell, Locke und Blow

Bereits von Zeitgenossen mit dem Titel Orpheus Britannicus gewürdigt, galt Purcell vor allem durch seine Vokalwerke lange Zeit als größter englischer Komponist. Als Schüler und Nachfolger von John Blow und Matthew Locke übernahm er 1676 das Organistenamt an der Westminster Abbey. Bemerkenswert an seinen Werken ist vor allem die einfühlsame Verwendung der englischen Sprache. Seine 3- bis 7-stimmigen Fantasien für Violen da gamba sind der Schwanengesang auf die lange Tradition der englischen Consortmusik und in ihrer kompositorischen Dichte einzigartig.

Die Anfänge der Hamburger Ratsmusik reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Wiederauferweckt 1991 von der Gambistin Simone Eckert hat das Ensemble in nun mehr als fünfzehnjähriger Zusammenarbeit mit Hingabe und Enthusiasmus ein umfangreiches und außergewöhnliches Repertoire erarbeitet. 2006 wurde das Ensemble mit dem wichtigsten deutschen Musikpreis, dem Echo-Klassik, ausgezeichnet für die CD „Lübecker Virtuosen“, außerdem mit dem Luxemburger Pizzicato's Excellentia and Supersonic Award for November 2006 für die CD „Dresden 1652“.

Es musizieren:
Monika Mauch (Sopran), Hermann Hickethier, Barbara Hofmann, Heike Lindner (Violen da gamba), Ulrich Wedemeier (Laute), Simone Eckert (Viola da gamba und Leitung
)

Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt)
 

   

Sonntag, 8. November, 17.00 Uhr
 
Ensemble Obligat Hamburg
Playing in a true taste
Händel, Purcell und italienische Komponisten in London

Werke von Händel, Purcell, Geminiani, Bononcini

Das Motto des Abends ist dem Titel einer Abhandlung über die "wahre Art der musikalischen Kunst" von Francesco Geminiani entnommen, der mit Händel in London wirkte, ebenso wie Giovanni Battista Bononcini. Das Programm setzt Händels Kompositionen in Beziehung zu denen seiner italienischen Zeitgenossen in London.

Das Ensemble Obligat Hamburg ist seit seiner Gründung 1995 in vielen Konzerten namhafter Veranstaltungsreihen und renommierter Festivals sowie regelmäßig im Rundfunk zu hören. Es gastierte u.a. mehrfach beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Kultursommer Hohenlohe, im großen Saal der Hamburger Laeiszhalle u.v.m. und ist «Ensemble in Residence» einer eigenen Konzertreihe im Weißen Saal des Jenisch Hauses Hamburg unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck.

Es musizieren:
Imme-Jeanne Klett (Flöte), Clemens Malich (Violoncello), Anke Dennert (Cembalo)

Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt)
   

Mittwoch, 11. November, 19.00 Uhr
 
Hans-Georg Kramer
Vortrag: Händel und Purcell - Viele Seelen wohnen ach in ihrer Brust

Hans-Georg Kramer (Marais Consort) spricht über die kompositorische Vielseitigkeit der beiden großen „englischen“ Komponisten, vor allem über ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich verschiedene Stile zu Eigen zu machen. Zur Mitte des Festivals gibt er in einem kurzweiligen Vortrag einen theoretischen Hintergrund zum Festival-Thema und Einblicke in die Zeit des Barock.

Eintritt frei
 

Mittwoch, 11. November, 20.00 Uhr
 

The Handel Society
Händel: Ein Mann, drei Identitäten
Der Deutsche, der Italiener, der Engländer

Werke von Händel, Scarlatti, Sammartini, Barsanti und Vivaldi

Wie kaum ein anderer Komponist, verstand es Händel, sich musikalische Stile und Sprachen zu Eigen zu machen. Er komponierte wie ein Engländer, beziehungsweise wie ein Italiener, wenn er deren Stile in seinen Kompositionen verwendet hat. Auch vertonte er Texte in den drei genannten Sprachen. So werden an diesem Abend Arien bzw. Kantaten in deutsch, englisch und italienisch zu hören sein.

Das Ensemble "The Handel Society" wurde zwar erst in diesem Jahr gegründet, doch die Musiker sind alles andere als unbekannt. Alle haben bereits auf internationalen Festivals konzertiert, einige gastierten mit anderen Ensembles auch bereits in der Drostei.

Es musizieren: Martina Schänzle (Sopran), Marion Fermé (Blockflöten und Leitung), Michael Fuerst (Cembalo), Gerhart Darmstadt (Cello)
 

Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt)  
   


Freitag, 13. November, 20.00 Uhr

 
Flautando Köln
England im 16. und 17. Jahrhundert zwischen Hof- und Landleben


Werke von Byrd, Ashton, Locke, Purcell u.a.

Ein Gesandter aus Mailand schrieb 1513, er habe Heinrich den VIII. überzeugend und zum Vergnügen aller Anwesenden, auf Laute und Blockflöten im Ensemble musizieren gesehen. Laute, Blockflötenconsort und Gesang, eine typische Besetzung der damals Musizierenden. Das Programm spiegelt die große Vielfaltt der damaligen Musizierstile wieder. Sie finden sich mit den Folk Tunes in einem kleinen Dorf Südenglands wieder, oder sie verweilen neben dem König, um den kunstvollen Liedern der berühmtesten englischen Komponisten zuzuhören.

Flautando Köln, 1990 gegründet, zählt mittlerweile zu den renommiertesten Blockflötenquartetten Deutschlands und ist seit Jahren auch auf der internationalen Bühne zu Hause. Das Quartett gastierte bei zahlreichen Festivals, u.a. dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem MDR Musiksommer, der Musiktriennale Köln, den Göttinger Händelfestspielen und dem Bachfest Leipzig. Auslandsreisen führten Flautando Köln 2008/09 nach Korea, Tschechien und Taiwan.

Es musizieren: Katharina Hess (Blockflöten), Susanne Hochscheid (Blockflöten), Ursula Thelen (Blockflöten), Kerstin de Witt (Blockflöten)

Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt)
   

Sonntag, 15. November, 17.00 Uhr
 
Marais Consort
Händel und England

Werke von Händel, Young, Purcell, Locke und Lawes

Der „englische“ Komponist Georg Friedrich Händel wird an diesem Abend im Kontext der großen Tradition der englischen Barockmusik erklingen. Das Marais Consort setzt seine Werke in Beziehung zu denen seiner direkten Vorgänger Young, Locke, Lawes und natürlich Purcell.

Das Marais Consort war und ist seit vielen auf zahlreichen internationalen Festivals und Konzertreihen präsent, darunter Swedish Baroque Festival, Copenhagen Summer Festival, Festival Asolo/Venedig, Westfälisches Musikfest (WDR), Tage Alter Musik Schwerin, Niedersächsische Musiktage, Göttinger Händel-Festspiele, Händel Festspiele Halle u.v.a. Im Jahr 2007 war das Marais Consort Artist / Ensemble in Residence in Bonn in der Festival-Konzertreihe 'Zeitsprünge' des Rheinischen Landesmuseums.

Es musizieren: Margaret Hunter (Sopran), Hans-Georg Kramer (Viola da Gamba), Ingelore Schubert (Cembalo)

Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt)
Rahmenprogramm  
3. - 15. November 2009  

Ausstellung „Barock - Farben und Stoffe“
In den Gartensälen der Drostei

Die Klasse 11a der IGS Thesdorf hat sich mit der Zeit des Barock befasst, vor allem mit den Gewändern und den Farben, welche die Malerei der Zeit prägten. Ausgehend von historischen und kunstgeschichtlichen Recherchen und eigenen Vorstellungen haben Sie Figurinen in Mischtechnik erstellt, die nun in der Drostei ausgestellt werden.

Geöffnet Mittwoch bis Sonntag, 11 - 17 Uhr
sowie an den Konzertabenden

Eröffnung: 3. November 2009, 19.00 Uhr

Eintritt fr
ei
 
 
   
   

2008

"Barocker Herbst"- Das 3. Barockfest in der Drostei
"Bach und seine Auswirkungen"

   
 
Nach dem 1. Barockfest im Oktober 2006, das dem französischen Komponisten und Gambisten Marin Marais gewidmet war und dem zweiten Barocken Herbst im September 2007, das zum 240. Geburtstag der Drostei (erbaut 1765-1767) ganz im Zeichen der „Zeit“ stand, steht das 3. Barockfest in den herrschaftlichen Sälen der Pinneberger Landdrostei an. Unter dem Motto „Bach und seine Auswirkungen“ finden vier Konzerte und eine musikalisch-literarische Veranstaltung statt.
   Zunächst als reiner Arbeitstitel gedacht, erweist sich das Thema als Programm bildend, denn der Komponist Johann Sebastian Bach (1685-1750) wird zu Recht als „Fundament aller Musik“ angesehen. So sind auch zwei der Konzertnachmittage allein seinen sechs Suiten für Violoncello (BWV 1007-1012), die zur schwierigsten Solo-Literatur für dieses Instrument gehören, reserviert.
   Ohne Frage hat J. S. Bach ein einzigartiges Lebenswerk hinterlassen und großen Einfluss auf nachfolgende Komponistengenerationen ausgeübt. Auch wenn es interessant wäre, seinen prägenden Anteil gerade bei zeitgenössischen Kompositionen oder z. B. der Jazzmusik zu beleuchten, bleiben wir mit dem Programm beim dritten Barocken Herbst in der Zeit J. S. Bachs und seinen leiblichen – dem ältesten Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784) und dem zweitgeborenen, dem bekanntesten Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) – sowie seiner „musikalischen“ Söhne.  Mit dem Programm schlagen wir einen kleinen musikalischen Bogen vom Barock über die Zeit der Empfindsamkeit bis in die Anfänge der Frühklassik.

Erle Bessert
   

Freitag, 10. Oktober, 19.30 Uhr


"Auf Bachs Gambe"
mit dem Ensemble Hamburger Ratsmusik
(ECHO-Klassikpreis 2006)

Es spielen Simone Eckert (Viola da gamba)
Ulrich Wedemeier (Theorbe) und
Michael Fuerst
(Cembalo)

Stücke von Johann Sebastian Bach (1685-1750),
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) u. a.

Simone Eckert, Michael Fuerst
und Ulrich Wedemeier (v. l. n. r.)
   

Sonntag
, 12. Oktober 2008, 16.00 Uhr
 
"Suiten für Violoncello solo"
von Johann Sebastian Bach
(1. Teil)
 
Valeri Krivoborodov spielt die Solo-Suiten Nr. 1 G-Dur(BWV 1007),
Nr. 3 C-Dur (BWV 1009) und Nr. 5 c-Moll (BWV 1011)
 
 
   

Sonntag
, 19. Oktober 2008, 16.00 Uhr
 
"Lesung - mit Musik aus der
empfindsamen Epoche"
Es liest Jan Georg Schütte.
Es spielt Gösta Funck Stücke auf dem Clavichord
von Johann Sebastian Bach, Wilhelm Friedemann Bach,
Johann Gottlieb Goldberg u. a.

 

Jan Schütte                    Gösta Funck
 
 

Sonntag
, 26. Oktober 2008, 16.00 Uhr
 
"Suiten für Violoncello solo"
von Johann Sebastian Bach
(2. Teil)
 
Valeri Krivoborodov spielt die Solo-Suiten Nr. 2 d-Moll (BWV 1008),
Nr. 4 Es-Dur (BWV 1010) und Nr. 6 D-Dur (BWV 1012)
 
 

Freitag, 31. Oktober 2008, 19.30 Uhr
 
"Von Bach zu Mozart" -
mit dem Ensemble Marais Consort
 
Es spielen Hans-Georg Kramer (Viola da gamba) und Ingelore Schubert (Cembalo) sowie Karolina Brachmann (Sopran)
Werke von Johann Sebastian Bach, Marin Marais, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart
   

Das 3. Barockfest wurde unterstützt durch die

 
   

2007

"Barocker Herbst" - Das 2. Barockfest in der Drostei
vom 14. 16. September 2007 

"Die Zeit"
zum 240. Geburtstag der Drostei

 

 

 

Freitag, 14. September 2007, 19.30 Uhr

„Die Zeit – Ein Geburtstagsständchen für die Drostei“ 

Vom Philosophieren über das Phänomen "Zeit", vom Warten, vom sinnierenden Rückblick in alte Kindertage und von der Furcht erregenden Vorstellung der Ewigkeit in Werken norddeutscher Barockkomponisten. Mit Kompositionen von Johann Schop, Heinrich Scheidemann, Georg Philipp Telemann, C. Ph. E. Bach u. a..

Es spielte das Ensemble Hamburger Ratsmusik (ECHO-Klassikpreisträger 2006) mit Simone Eckert (Viola da Gamba), Ulrich Wedemeier (Theorbe/Barockgitarre) und Michael Fuerst (Cembalo). Es singt der Tenor Henning Klocke.

 
   


Sonnabend, 15. September 2007, 19.30 Uhr

"Shakespeares Sonette"

gelesen von Jan Schütte. Es spielte das Ensemble Hamburger Ratsmusik mit Simone Eckert (Gambe) und Ulrich Wedemeier (Theorbe/Laute).

 
   


Sonntag, 16. September 2007, 14.00 und 15.00 Uhr

„Die Zeit – im Märchen“     

Anne Benjes erzählt Märchen, in denen die Zeit eine große Rolle spielt. Claas Berend Harders spielt dazu auf seiner Gambe.

 
   


Sonntag, 16. September 2007, 19.30 Uhr

 „Wege zu Buxtehude und Telemann"

Das Marais Consort mit Hans-Georg Kramer (Viola da Gamba) und Ingelore Schubert (Cembalo) spielte Stücke von den bedeutendsten Komponisten des norddeutschen Barock – Dietrich Buxtehude und Georg Philipp Telemann u. a. Es sang die Sopranistin Karolina Brachmann.

 

 

 

Das 2. Barockfest wurde unterstützt von der Stiftung der Sparkasse Südholstein
und
dem Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein.

 

2006

 

"Barocker Herbst" - Das 1. Barockfest in der Drostei
vom 5. - 8. Oktober 2006

mit einem Programm zum 350. Geburtstag des französischen
Komponisten und Gambisten Marin Marais .

Zu hören und zu sehen waren:

„L´ Arabesque – Marin Marais & Consorten“


Das
Marais Consort mit Hans-Georg Kramer, Irene Klein (Viola da Gamba) und Ingelore Schubert (Cembalo) spielten Stücke von Marin Marais, François Couperin, Jean-Philippe Rameau u. a.

„Le dépit généreux“ 


Es spielte das Ensemble
Le Chardon mit Simon Standage (Violine), Hajo Wienroth (Traversflöte), Sarah Perl (Viola da Gamba) und Gösta Funck (Cembalo) sowie Christina Wienroth (Sopran) – auf dem Programm stehen Stücke von Marin Marais, François Couperin und Michel Pignolet de Monteclair.

 
„Une Fête champêtre“ – Ein Fest auf dem Land
Musikalische Idyllen des 18. Jahrhunderts


Das Ensemble
Hamburger Ratsmusik mit Simone Eckert (Viola da Gamba), Ulrich Wedemeier (Theorbe/Barockgitarre) und Michael Fuerst (Cembalo) spielten Werke der französischen Komponisten Marin Marais, François Le Cocq, Jean Barrière u. a.

„Musik – im Märchen“


Die Märchenerzählerin
Anne Benjes erzählte Märchen, in denen die Musik eine große Rolle spielt. Sie wird von dem Gambisten Claas-Berend Harders musikalisch begleitet.
 

 
„Lesung – mit Musik“


Jan Schütte
las
Gedichte und Geschichten der Barockzeit von Casanovas Lustmahlen bis Madame de Sevignes ausführlichem Hoftratsch, von Andreas Gryphius düsteren Visionen bis zu Hoffmannswaldaus Schwelgereien über die wahre Schönheit der Frauen. Große Lust und großes Leid lagen in der prallen Barockzeit dicht beieinander, und dies spiegelt sich auch in der vielfältigen Literatur der Zeit wieder. Es spielte die Gambistin und Kulturpreisträgerin Simone Eckert. Und es tanzte Simone Schütte-Ullrich historische Tänze aus der Zeit des Barock.

     
  Foto: T. Berndt

Simone Schütte-Ullrich,
Simone Eckert und Jan Schütte (v . l. n. r.)

Stand:7. Oktober 2009 | ohne Gewähr

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