|
Der Verein für
Alte Musik, der im Oktober 2006 in der Pinneberger Landdrostei
gegründet wurde, hat sich zur Aufgabe gemacht, Sind Sie
interessiert an einer Mitarbeit oder möchten Sie den Verein
unterstützen, dann freuen wir uns auf Sie. Gern schicken wir Ihnen
weitere Informationen zu. Simone Eckert (Vorsitzende)
|
|
|||
![]() |
|||
|
Barocker Herbst - Orpheus Britannicus
Henry Purcell und Georg Friedrich Händel |
|||
|
In diesem Jahr widmet sich der inzwischen vierte Barocke Herbst in der Drostei den beiden „englischen“ Komponisten Henry Purcell und Georg Friedrich Händel. Beide wurden mit dem Ehrentitel „Orpheus Britannicus“ gewürdigt. Orpheus wird in der griechischen Mythologie als der beste Sänger und Lied-Komponist seiner Zeit gerühmt, bisweilen gar als Erfinder der Musik bezeichnet. Dieser Hintergrund verdeutlicht, wie viel Ehrerbietung der Titel beinhaltet. Henry Purcells Geburtstag jährt sich in diesem Jahr zum 350. Mal; Georg Friedrich Händel verstarb vor 250 Jahren im Alter von 74 Jahren in London. Die Jubiläen der beiden Komponisten sind für uns Anlass, ihre kammermusikalischen Werke gegenüber zu stellen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten hörbar zu machen, die Entwicklung der englischen Barockmusik aufzuzeigen und einige selten gespielte Meisterwerke dieser Epoche wieder erklingen zu lassen. Purcell, der vor allem für seine Vokalwerke und Fantasien für Streicher berühmt ist, wird uns ebenso vielgestaltig begegnen wie der Meister der Opern und Oratorien Händel sowie einige ihrer Vorgänger und Zeitgenossen. Eine Vielfalt an Instrumenten und Besetzungen wird in den fünf Konzerten ganz unterschiedliche Klangfarben und Aspekte der Kompositionen zu Gehör bringen. So wird unter anderem Consort-Musik für vier Gamben zu hören sein. Neben der höfischen und kirchlichen wird auch ländliche Musik das Bild der Epoche komplettieren. Im Rahmenprogramm wird Hans-Georg Kramer eine kurzweilige Einführung in die kompositorische Vielfalt von Purcell und Händel geben. Ferner sind in den Gartensälen von Barockkostümen inspirierte Figurinen zu sehen, die von der Klasse 11a der IGS Thesdorf angefertigt wurden. Sie gewähren einen weiteren Einblick in die Zeit - ebenso wie die barocken Kleider, mit denen einige Gäste die Konzerte besuchen. Freuen Sie sich mit uns auf ein abwechslungsreiches Programm. |
|||
|
|
|||
|
Donnerstag, 5. November, 20.00 Uhr |
|||
|
Hamburger Ratsmusik |
![]() |
||
|
|
|||
|
Sonntag, 8. November, 17.00 Uhr |
|||
|
Ensemble Obligat Hamburg Playing in a true taste Händel, Purcell und italienische Komponisten in London Werke von Händel, Purcell, Geminiani, Bononcini Das Motto des Abends ist dem Titel einer Abhandlung über die "wahre Art der musikalischen Kunst" von Francesco Geminiani entnommen, der mit Händel in London wirkte, ebenso wie Giovanni Battista Bononcini. Das Programm setzt Händels Kompositionen in Beziehung zu denen seiner italienischen Zeitgenossen in London. Das Ensemble Obligat Hamburg ist seit seiner Gründung 1995 in vielen Konzerten namhafter Veranstaltungsreihen und renommierter Festivals sowie regelmäßig im Rundfunk zu hören. Es gastierte u.a. mehrfach beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Kultursommer Hohenlohe, im großen Saal der Hamburger Laeiszhalle u.v.m. und ist «Ensemble in Residence» einer eigenen Konzertreihe im Weißen Saal des Jenisch Hauses Hamburg unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck. Es musizieren: Imme-Jeanne Klett (Flöte), Clemens Malich (Violoncello), Anke Dennert (Cembalo) Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt) |
![]() |
||
|
|
|||
|
Mittwoch, 11. November, 19.00 Uhr |
|||
|
Hans-Georg Kramer Vortrag: Händel und Purcell - Viele Seelen wohnen ach in ihrer Brust Hans-Georg Kramer (Marais Consort) spricht über die kompositorische Vielseitigkeit der beiden großen „englischen“ Komponisten, vor allem über ihre außergewöhnliche Fähigkeit, sich verschiedene Stile zu Eigen zu machen. Zur Mitte des Festivals gibt er in einem kurzweiligen Vortrag einen theoretischen Hintergrund zum Festival-Thema und Einblicke in die Zeit des Barock. |
![]() |
||
|
Eintritt frei |
|||
|
|
|||
|
Mittwoch, 11. November, 20.00 Uhr |
|||
|
The Handel Society |
![]() |
||
| Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt) | |||
|
|
|||
|
|
|||
|
Flautando Köln England im 16. und 17. Jahrhundert zwischen Hof- und Landleben Werke von Byrd, Ashton, Locke, Purcell u.a. Ein Gesandter aus Mailand schrieb 1513, er habe Heinrich den VIII. überzeugend und zum Vergnügen aller Anwesenden, auf Laute und Blockflöten im Ensemble musizieren gesehen. Laute, Blockflötenconsort und Gesang, eine typische Besetzung der damals Musizierenden. Das Programm spiegelt die große Vielfaltt der damaligen Musizierstile wieder. Sie finden sich mit den Folk Tunes in einem kleinen Dorf Südenglands wieder, oder sie verweilen neben dem König, um den kunstvollen Liedern der berühmtesten englischen Komponisten zuzuhören. Flautando Köln, 1990 gegründet, zählt mittlerweile zu den renommiertesten Blockflötenquartetten Deutschlands und ist seit Jahren auch auf der internationalen Bühne zu Hause. Das Quartett gastierte bei zahlreichen Festivals, u.a. dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem MDR Musiksommer, der Musiktriennale Köln, den Göttinger Händelfestspielen und dem Bachfest Leipzig. Auslandsreisen führten Flautando Köln 2008/09 nach Korea, Tschechien und Taiwan. Es musizieren: Katharina Hess (Blockflöten), Susanne Hochscheid (Blockflöten), Ursula Thelen (Blockflöten), Kerstin de Witt (Blockflöten) Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt) |
![]() |
||
|
|
|||
|
Sonntag, 15. November, 17.00 Uhr |
|||
|
Marais Consort Händel und England Werke von Händel, Young, Purcell, Locke und Lawes Der „englische“ Komponist Georg Friedrich Händel wird an diesem Abend im Kontext der großen Tradition der englischen Barockmusik erklingen. Das Marais Consort setzt seine Werke in Beziehung zu denen seiner direkten Vorgänger Young, Locke, Lawes und natürlich Purcell. Das Marais Consort war und ist seit vielen auf zahlreichen internationalen Festivals und Konzertreihen präsent, darunter Swedish Baroque Festival, Copenhagen Summer Festival, Festival Asolo/Venedig, Westfälisches Musikfest (WDR), Tage Alter Musik Schwerin, Niedersächsische Musiktage, Göttinger Händel-Festspiele, Händel Festspiele Halle u.v.a. Im Jahr 2007 war das Marais Consort Artist / Ensemble in Residence in Bonn in der Festival-Konzertreihe 'Zeitsprünge' des Rheinischen Landesmuseums. Es musizieren: Margaret Hunter (Sopran), Hans-Georg Kramer (Viola da Gamba), Ingelore Schubert (Cembalo) Eintritt: 14 €, 12 €, 8 € (ermäßigt) |
![]() |
||
|
|
|||
| Rahmenprogramm | |||
| 3. - 15. November 2009 | |||
|
Ausstellung „Barock - Farben und Stoffe“ In den Gartensälen der Drostei Die Klasse 11a der IGS Thesdorf hat sich mit der Zeit des Barock befasst, vor allem mit den Gewändern und den Farben, welche die Malerei der Zeit prägten. Ausgehend von historischen und kunstgeschichtlichen Recherchen und eigenen Vorstellungen haben Sie Figurinen in Mischtechnik erstellt, die nun in der Drostei ausgestellt werden. Geöffnet Mittwoch bis Sonntag, 11 - 17 Uhr sowie an den Konzertabenden Eröffnung: 3. November 2009, 19.00 Uhr Eintritt frei |
|||
|
||
|
"Barocker Herbst"- Das 3. Barockfest in der Drostei |
||
|
Nach dem 1. Barockfest im Oktober 2006, das dem französischen
Komponisten und Gambisten Marin Marais gewidmet war und dem zweiten Barocken
Herbst im September 2007, das zum 240. Geburtstag der Drostei (erbaut
1765-1767) ganz im Zeichen der „Zeit“ stand, steht das 3. Barockfest in den
herrschaftlichen Sälen der Pinneberger Landdrostei an. Unter dem Motto „Bach
und seine Auswirkungen“ finden vier Konzerte und eine
musikalisch-literarische Veranstaltung statt. Zunächst als reiner Arbeitstitel gedacht, erweist sich das Thema als Programm bildend, denn der Komponist Johann Sebastian Bach (1685-1750) wird zu Recht als „Fundament aller Musik“ angesehen. So sind auch zwei der Konzertnachmittage allein seinen sechs Suiten für Violoncello (BWV 1007-1012), die zur schwierigsten Solo-Literatur für dieses Instrument gehören, reserviert. Ohne Frage hat J. S. Bach ein einzigartiges Lebenswerk hinterlassen und großen Einfluss auf nachfolgende Komponistengenerationen ausgeübt. Auch wenn es interessant wäre, seinen prägenden Anteil gerade bei zeitgenössischen Kompositionen oder z. B. der Jazzmusik zu beleuchten, bleiben wir mit dem Programm beim dritten Barocken Herbst in der Zeit J. S. Bachs und seinen leiblichen – dem ältesten Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784) und dem zweitgeborenen, dem bekanntesten Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) – sowie seiner „musikalischen“ Söhne. Mit dem Programm schlagen wir einen kleinen musikalischen Bogen vom Barock über die Zeit der Empfindsamkeit bis in die Anfänge der Frühklassik. Erle Bessert |
||
|
|
||
|
Freitag, 10. Oktober, 19.30 Uhr "Auf Bachs Gambe" mit dem Ensemble Hamburger Ratsmusik (ECHO-Klassikpreis 2006) Es spielen Simone Eckert (Viola da gamba) Ulrich Wedemeier (Theorbe) und Michael Fuerst (Cembalo) Stücke von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) u. a. |
![]() Simone Eckert, Michael Fuerst und Ulrich Wedemeier (v. l. n. r.) |
|
|
|
||
|
Sonntag, 12. Oktober 2008, 16.00 Uhr |
||
|
"Suiten für Violoncello solo"
von Johann Sebastian Bach (1. Teil) |
||
|
Valeri Krivoborodov
spielt die Solo-Suiten
Nr. 1 G-Dur(BWV 1007), Nr. 3 C-Dur (BWV 1009) und Nr. 5 c-Moll (BWV 1011) |
||
|
|
||
|
Sonntag, 19. Oktober 2008, 16.00 Uhr |
||
|
"Lesung - mit Musik aus der
empfindsamen Epoche" Es liest Jan Georg Schütte. Es spielt Gösta Funck Stücke auf dem Clavichord von Johann Sebastian Bach, Wilhelm Friedemann Bach, Johann Gottlieb Goldberg u. a. |
|
|
![]() Jan Schütte Gösta Funck |
||
|
|
||
|
Sonntag, 26. Oktober 2008, 16.00 Uhr |
||
|
"Suiten für Violoncello solo"
von Johann Sebastian Bach (2. Teil) |
||
|
Valeri Krivoborodov
spielt die Solo-Suiten
Nr. 2 d-Moll (BWV 1008), Nr. 4 Es-Dur (BWV 1010) und Nr. 6 D-Dur (BWV 1012) |
||
|
|
||
|
Freitag, 31. Oktober 2008, 19.30 Uhr |
||
|
"Von Bach zu Mozart" - mit dem Ensemble Marais Consort |
||
|
Es spielen
Hans-Georg
Kramer (Viola da
gamba) und Ingelore Schubert
(Cembalo) sowie
Karolina Brachmann
(Sopran) Werke von Johann Sebastian Bach, Marin Marais, Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart |
|
|
|
Das 3.
Barockfest wurde unterstützt durch die |
||
|
2007 |
||
|
"Barocker Herbst" - Das 2. Barockfest in
der Drostei
|
||
|
|
||
|
Freitag, 14. September 2007, 19.30 Uhr „Die Zeit – Ein Geburtstagsständchen für die Drostei“ Vom Philosophieren über das Phänomen "Zeit", vom Warten, vom sinnierenden Rückblick in alte Kindertage und von der Furcht erregenden Vorstellung der Ewigkeit in Werken norddeutscher Barockkomponisten. Mit Kompositionen von Johann Schop, Heinrich Scheidemann, Georg Philipp Telemann, C. Ph. E. Bach u. a.. Es spielte das Ensemble Hamburger Ratsmusik (ECHO-Klassikpreisträger 2006) mit Simone Eckert (Viola da Gamba), Ulrich Wedemeier (Theorbe/Barockgitarre) und Michael Fuerst (Cembalo). Es singt der Tenor Henning Klocke. |
||
|
|
||
|
"Shakespeares Sonette" gelesen von Jan Schütte. Es spielte das Ensemble Hamburger Ratsmusik mit Simone Eckert (Gambe) und Ulrich Wedemeier (Theorbe/Laute). |
||
|
|
||
|
„Die Zeit – im Märchen“ Anne Benjes erzählt Märchen, in denen die Zeit eine große Rolle spielt. Claas Berend Harders spielt dazu auf seiner Gambe. |
||
|
|
||
|
„Wege zu Buxtehude und Telemann" Das Marais Consort mit Hans-Georg Kramer (Viola da Gamba) und Ingelore Schubert (Cembalo) spielte Stücke von den bedeutendsten Komponisten des norddeutschen Barock – Dietrich Buxtehude und Georg Philipp Telemann u. a. Es sang die Sopranistin Karolina Brachmann. |
||
|
|
||
|
Das 2.
Barockfest wurde unterstützt von der Stiftung der Sparkasse Südholstein |
||
|
||
![]() ![]() ![]() |
||
"Barocker Herbst" - Das 1. Barockfest in
der Drostei Zu hören und zu sehen waren: |
||
| „L´ Arabesque – Marin Marais & Consorten“ | ||
|
|
|
|
|
|
||
| „Le dépit généreux“ | ||
|
|
![]() |
|
|
|
||
|
„Une Fête champêtre“ – Ein Fest auf dem
Land Musikalische Idyllen des 18. Jahrhunderts |
||
|
|
![]() |
|
|
|
||
| „Musik – im Märchen“ | ||
|
|
|
|
|
|
||
| „Lesung – mit Musik“ | ||
|
|
![]() Foto: T. Berndt
Simone Schütte-Ullrich, |
|
|
|
|
|
| Stand:7. Oktober 2009 | ohne Gewähr |
|
|
b