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24. Januar - 14.März
 
 
oberfläche - unterfläche

Gisela Nussbaum - Collage und Text
gagel - fotosofie
Ulrich Linder - Fotografie

Drei Künstler, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit verschiedenen Aspekten und Schichten des Menschseins im körperlichen und sozialen Sinn befassen, zeigen ihre jüngsten Arbeiten: Gisela Nußbaum, collagiert Körperfragmente aus Modefotografien, fügt sie zu ornamentalen Mustern und neuen Formen zusammen. Diese neu geschaffenen Formelemente kontrastiert sie mit nachdenklichen Texten und ironischen Brechungen. Die fotosofin gagel erarbeitet ihre Werke stets in einem intensiven dialogischen Prozess mit ihren Modellen. Ihr Thema ist das menschliche Miteinander. Sie fotografiert Personen in starkem Bezug zu deren Körperlichkeit. Die Verfremdungen ihrer Fotografien entstehen durch analoge Techniken und chemische Prozesse. Der junge Fotograf Ulrich Linder fotografiert menschenleere Räume, die häufig im Verfall begriffen sind. Sein besonderer Blick auf Banales und Nutzloses lässt die verwaisten Orte beklemmend und poetisch zugleich erscheinen. Die Geschichten ihrer Nutzung entstehen im Kopf des Betrachters. Architektur, die auch als dritte Haut des Menschen bezeichnet wird, wirkt hier als Spiegel dessen, was Menschen an diesem Ort getan haben oder tun könnten. Linder stellt somit auch den leeren Raum als sozialen Raum vor.
 

 

24. März- 16.Mai 2010
 

Schuldt
Time at Work


Werke aus China
Arbeiten aus zwei Werkgruppen: Walls of Time und Sichuan Portraits
 
Unter dem Grau des Alltags in Chinas Provinzdörfern holt Schuldt faszinierende Portraits von ungeahnter Schönheit und Sehnsucht hervor, die niemand dort vermutet hätte.

Hinter ihm grast der gemütliche Wasserbüffel, vor sich hat er die bemalte, bröckelnde Umfriedung des Fernsehsenders: so steht Schuldt im Kohlfeld, als eines der schönsten und leuchtendsten Bilder entsteht, auf dem Macht und Glück im Widerstreit liegen und gemeinsam dem Untergang geweiht sind.

Bei dem rasenden Tempo Chinas ist es kein Wunder, dass in jedem Erleben die Melodie vom Werden und Vergehen mitschwingt. Davon zeugen diese Wände ebenso wie die Portraits.

Schuldt bereist China seit 1999. Sein künstlerisches Werk setzt 1960 mit seiner “Ausstellung von nichts” in Hamburg ein. Nach Stationen in London, Paris, und New York City lebt der Verfasser von sechzehn Büchern heute in Peking und Hamburg.


 

Poor Cousin (The I-Beam of Work) 2004

gefördert durch den Kreis Pinneberg

 

 

12. Juni - 29. Juli  2010

SZTUKA!

Positionen aktueller polnischer Kunst
 

„SZTUKA“ ist das polnische Wort für Kunst. Zum diesjährigen Länderschwerpunkt des KulturSommers in Schleswig-Holstein zeigt die Drostei eine Gruppen-Ausstellung mit Werken polnischer Künstler. Die Auswahl ist so vielfältig wie das Land. In verschiedenen Techniken - Fotografie, Malerei, Zeichnung, Collage und Bildhauerei – sind abstrakte und gegenständliche Werke vertreten. Sie geben den künstlerischen Blick frei auf Alltägliches und Außergewöhnliches, auf Menschen, Symbole und Rituale, auf Lebensgefühle in ländlichen oder urbanen Zusammenhängen.

Gabriela Cichowska
Alexandra Hinz-Wladyka
Rafal Karcz
Wojek Klimek
Maria Kossak
Katarzyna Krzykawska
Krzysztof Krzysztof
Anetta Küchler-Mocny
Ryszard Milek
Krzysztof Musial
Tomasz Paczewski
Agata Sobczy
Waldemar Sulewski
Urszula Wolek


Gefördert vom Landeskulturverband Schleswig-Holstein.
Mit freundlicher Unterstützung des polnischen Honorarkonsulats Hamburg.


Schirmherrschaft im Rahmen des "Polnischen Sommers":
Der Minister für Bildung und Kultur Schleswig-Holstein, Dr. Ekkehard Klug
Das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen

   

 
   
Im Zeitraum August bis Oktober 2010 präsentiert die Stiftung Landdrostei in Zusammenarbeit mit der Kunst in der Carlshütte gGmbH, dem Kunstverein Elmshorn und der Galerie Atelier III zeitgenössische Malerei, Fotografie und Bildhauerei aus China. „The Beijing View“ gibt einen Einblick in Positionen und Tendenzen der aktuellen Kunst in Chinas Hauptstadt. Der spezifische Blick der Künstler aus dem Großraum Beijing auf die Kunst und die Welt steht im Fokus der Ausstellung.

Die Schau gibt mit rund 100 Werken von 28 Künstlerinnen und Künstlern einen Einblick in das aktuelle künstlerische Leben der chinesischen Hauptstadt und präsentiert die Sichtweisen und Ausdrucksformen der Pekinger Kunstschaffenden. Somit bietet „The Beijing View“ einen Überblick über das Werk einiger der wichtigsten zeitgenössischen Bildenden Künstler aus dem Reich der Mitte.

Gezeigt werden diese an drei verschiedenen Orten in der Metropolregion Hamburg: Torhaus Elmshorn, Drostei Pinneberg und Galerie Atelier III Barmstedt. Präsentiert werden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Plastik, u.a. von QI Baicheng, YUN Gule, GUO Wanbao, REN Rong, REN Hui, CHENG Zhiguang, WANG Huaxiang, CAI Fujun und HUANG Yan.

15.08.-02.09.2010
Kunstverein Elmshorn e.V. – Torhaus

Probstendamm, 25335 Elmshorn

22.08.-19.09.2010
Die Drostei

Dingstätte 23, 25421 Pinneberg

28.08.-17.10.2010
GALERIE ATELIER III

Schlossinsel Rantzau, 25355 Barmstedt

Die Gemeinschaftsausstellung wird realisiert mit Mitteln der Kulturförderung des Kreises Pinneberg.

„The Beijing View“ ist das zweite „Leuchtturmprojekt“ des Kreises Pinneberg und findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „China Time Hamburg 2010“
 

 

13. Oktober - 21. November  2010
 

Bilder aus dem Norden

Morten Skovmand - Malerei
Reimer Wulf - Luftbildfotografie
 

Die Ausstellung stellt zwei sehr unterschiedliche Ansätze in der Darstellung von Landschaften gegenüber.

Der dänische Maler Morten Skovmand bearbeitet das klassische Sujet der Landschaftsmalerei in seinen, häufig großformatigen, Ölgemälden in postimpressionistischer Manier. Immer an der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit fängt er jahreszeitliche Stimmungen und Landschaftsformationen ein.

Der renommierte Luftbildfotograf Reimer Wulf aus Elmshorn ist bekannt für seine Stadtportraits und Architekturbilder. Diese Ausstellung zeigt die weniger bekannten landschaftsfotografischen Arbeiten von ihm. Ähnlich wie bei Morten Skovmand finden sich geometrische Formationen und Farbflächen. Das nicht Festgelegte eröffnet bei beiden Künstlern weite Assoziationsräume.

Die Ausstellung „Bilder aus dem Norden“ weist auch auf das Thema des diesjährigen Barockfestivals: Gezeigt werden Landschaften Nordeuropas, die der Komponist und Musiker William Brade vor rund 400 Jahren auf dem Weg zu den unterschiedlichen Stätten seines Wirkens durchreiste.

Schirmherr:
Gesandter-Botschaftsrat für Presse und Kultur
der Königlich Dänischen Botschaft Per Erik Veng
 
   

 
   
   
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Stand: 7. Dezember 2010 | ohne Gewähr